Entwicklung und Zukunft der Funknavigation (2011)


Zukunft

 der

 FUNKNAVIGATION

Stand 2011

Die Funknavigation hat heute einen festen Platz im Leben fast jeden Bürgers. Während sie früher fast ausschließlich der Fliegerei und der Seefahrt vorbehalten war, wird jetzt von nahezu jedem Autofahrer in seinem Navi, von Bergsteigern, ja von Golfern und im Handy GPS benutzt. Aus den koffergroßen Navigationsgeräten sind kleinste elektronische Bauteile geworden, die sich heut selbst schon in Spielzeughubschraubern finden. Was soll uns Seeleuten also schon passieren, wenn wir uns allein auf ein oder sicherheitshalber auf mehrere solcher GPS-Empfänger verlassen. Die theoretische Gefahr, dass das GPS von den Betreibern, den Militärs in den USA, abgeschaltet werden kann, geht gegen Null.

Und trotzdem: Es ist gute Seemannschaft, mit einer derartigen Störung zu rechnen und dann andere Möglichkeiten zur Ortsbestimmung auf See zu haben. Redundanz ist gefordert! Ein gut recherchierter Artikel im SPIEGEL weist zum Beispiel auf die Gefahr des "Jamming" hin, wonach Terroristen oder auch nur irgendwelche Witzbolde die GPS-Signale mit geringen technischen Mitteln stören oder auch verfälschen können - siehe hier. Keine sehr große Gefahr einer weiträumigen Störung, aber immerhin!

Dipl.-Ing.Uwe Petersen, Freier Sachverständiger (BVFS) zu Fragen der Navigation, vormals Mitarbeiter im BSH, ist ein Fachmann von hohen Graden. Uwe Petersen hat zu den Entwicklungen der Funknavigation in der Seefahrt auf dieser Webseite schon 2008 exklusiv ausführlich Stellung genommen und hat den Artikel 2009 als "Entwicklung der Funknavigation (2009)" - siehe hier  -fortgeschrieben. Seine aktuellsten Ausführungen mit wichtigen Änderungen - Stand 2011 - kann als PDF-Datei hier nachgelesen oder/und runtergeladen werden.

Wenn Fragen bleiben: Dipl.-Ing.Uwe Petersen Tel: +49 (0)40 84 05 67 40 - Fax: +49 (0)40 84 05 67 41).

 

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