Die Circumnavigators - Who is Who im Weltumsegeln(4)


Ketsch Pusteblume

Schiffsname: Pusteblume

Vornamen: Heidi(58) und Günther(58)

Beruf: Drogistin/Buchhändlerin + Apotheker

Nationalität: deutsch

 

Schiffstyp und Größe:

Sloop (12 m X 3,80 m X 1,8 m)

Germania 40 aus GFK

Route der Weltumsegelung:

Eckernförde (1981) -  England - Portugal - Costa del Sol - Kanaren - Karibik - Panama - Galapagos - Franz. Polynesien - Cook Inseln - Samoa - Tonga - Fidschi - Neue Hebriden - Salomonen - Australien - Papua Neuguinea - Torresstraße - Darwin - Ind. Ozean - Mauritius - Südafrika - Namibia - St. Helena - Brasilien - Karibik Nordteil - Puerto Rico - Bahamas - Bermuda - Azoren - England - Eckernförde (1985)

 

Zehn Fragen an die Weltumsegler

1) Ward Ihr a) mit dem Schiff zufrieden, b) was wäre Euer Traumschiff?
a) Wir waren nicht mit dem in Taiwan gebauten Schiff (Bild)  zufrieden und "haben uns um die Welt repariert".
b) Deshalb haben wir die zweite PUSTEBLUME in allen Details selbst entworfen und in Deutschland aus Aluminium bauen lassen. Nach 10 Jahren und weiteren 30.000 sm können wir sagen: dieses Schiff erfüllt all unsere Wünsche! Kein Serienschiff könnte das auch nur annähernd.

2)Jährliche Kosten für a) Lebensunterhalt, b) Schiffsunterhalt?
a) 12000.- € (1982!)  
b) 6000.- € (1982!)

3) Welche Ausrüstungsgegenstände haben sich a) gut bewährt, b) welche machten Ärger?
a) Mercedes-Motor, Yamaha-Außenborder, festes Dingi in Davits, Autohelm 3000, Kenwood 440 Transceiver, Hood-Rollanlagen für Vorsegel, Besanmast und -segel, Lofrans-Falcon-Ankerwinde, Spinnaker, Wellengenerator, Konverter (24/220 Volt), Webasto Heizung, Heißwasser-Boiler am Hauptmotor, Satelliten-.Navigator
b) Bulleyes und Dorade-Lüfter (Leck),  2-Takt-Generator, Passatsegel, alle Nirobeschläge aus Taiwan (Rost), Unterwanten (weil dünner als Oberwanten),  Kühlanlage, Rettungsinsel in Tragetasche (80 Löcher), emallierter Herd (Rost), Winschen und Klappschäkel (Korrosion), Schmutzwassertank aus Edelstahl und Fäkalienpumpe (Korrosion), elektronischen Anzeigen (Log, Windmeß, Voltmeter, Betriebsstundenzähler usw.) vielen z.T. mehrfach aus, verchromte Teile auch aus Kunststoff z.B. Scharniere, Lampen (Korrosion)

4) Welche zusätzlichen Ausrüstungsgegenstände hättet Ihr Euch gewünscht?
Watermaker (gab´s noch nicht), Großsegel Rollanlage, zweite Rollanlage für Vorsegel (Fock), Radar, 220 V-Lichtmaschine am Hauptmotor, Waschmaschine, Wetterfax, Nähmaschine, Tiefkühler, PC


5) Welche Versicherungen hattet Ihr a) für Euch, b) fürs Schiff?
a) Krankenversicherung
b) Vollkasko, Haftpflicht von Pantaenius

6) Was waren für Euch a) die besten Plätze, b) die schlechtesten Plätze?
a) Kanaren, Windward Islands, Inseln vor Venezuela, San Blas, Galapagos, fast alle Südseeinseln besonders im Westen, Südafrika, Bahamas, Bermuda, Azoren
b) Panama, Amerikanisch Samoa, Salvador (Brasilien)

7) Wurden Eure Erwartungen erfüllt?
Voll und ganz

8) Was würdet Ihr beim "nächsten Mal" anders machen?
Längere Pausen für Heimflüge und mehr Zeit für die besuchten Gebiete einplanen.

9) schlimmste Erlebnisse?
Drei Hurrikans in Franz. Polynesien, dauernde Leckagen und schlechte Verarbeitung am Schiff, Einbruch in Dominica.

10) Wie geht Euer Leben weiter?
Nachdem wir einige Jahre für eine gute Altersversorgung gearbeitet haben, segeln wir jetzt nur 6 Monate im Jahr, lassen das Schiff in wechselnden Häfen außerhalb der Hurrikanzone liegen und fliegen nach Deutschland um zu arbeiten, mal wieder kulturelles Leben zu genießen und die uns wichtigen Kontakte zu erhalten.

zur Home-Page

 

Page by Bobby Schenk
E-Mail: bobbyschenk@yahoo.com
URL of this Page is: http://www.bobbyschenk.de/who04.html

Impressum und Datenschutzerklärung