Die Circumnavigators - Who is Who im Weltumsegeln(10)


Sloop Moya

Schiffsname: Moya

Vorname: Fritz (71)

Beruf: Badleiter

Nationalität: deutsch

 

Schiffstyp und Größe:

Stahl- Sloop (11,36 m X 3,30m X 1,7m )

Felz-Typ Scorpion2 - Werftbau 1987 und Innenausbau durch den Skipper

 

 

 

Route der Weltumsegelung:

August 1989 in Buxtehude - Madeira - Cap Verden - Barbados - Galapagos - Vanuatu - Rodrigues - Kapstadt - Azoren - Buxtehude im Juni 1991

 

Zehn Fragen an den Weltumsegler

1) Warst Du a) mit dem Schiff zufrieden, b) was wäre Dein Traumschiff?
a) ja, das Seeverhalten war furs Einhandsegeln sehr gut
b) die Moya wäre mein Traumschiff gewesen, wenn die Brüder Felz sich an meine Zeichnung des Decks und Cockpitlayout und an die Absprachen gehalten hatte, ihre Änderungen haben mir als Einhandsegler viel Arger eingebracht.

2)Jährliche Kosten für a) Lebensunterhalt, b) Schiffsunterhalt?
a) 2000.- €    
b) 3000.- €

3) Welche Ausrüstungsgegenstände haben sich a) gut bewährt, b) welche machten Ärger?
a) Barograph, Segel von Raap (besonders die Passatsegel), Leuchtfeuerpistole 
b) Satnav

4) Welche zusätzlichen Ausrüstungsgegenstände hättest Du Dir gewünscht?
Schlauchboot mit Außenborder für Tauchfahrten

5) Welche Versicherungen hattest Du a) für Dich, b) fürs Schiff?
a) Krankenkasse

b) Haftpflicht und Kasko

6) Was waren für Dich a) die besten Plätze, b) die schlechtesten Plätze?
a) Barbados, Galapagos, Suwarrow,  Vanuatu, Durban , Lüderitz , Ascension

b) Mindelo (Capverden) wegen der dortigen Beamten und der Kriminalität

7) Wurden Deine Erwartungen erfüllt?
Ja!

8) Was würdest Du beim "nächsten Mal" anders machen?
Mehr Zeit nehmen!

9) schlimmste Erlebnisse?
Nachts in der Karibik wäre ich ganz langsam beinahe von einen Pasagierschiff  gerammt worden; es drehte erst ab nachdem ich eine Knallpatrone auf die Brücke geschossen hatte. Es verfehlte mich nur um ein paar Meter. Kurz vor dem Einlaufen  nach Richards Bay/ Südafrika brach eine großer Brecher beim Sturm aus  SW  genau über dem Boot, zerschmetterte das Sprayhood samt Gestänge und es dauerte sehr lange bis alles Wasser aus dem Cockpit abgelaufen war.

10) Wie ist Dein Leben weiter gegangen?
Lebe im südlichen Sommer in New Zealand, die restliche Zeit in Tonga und Fiji. Mochte gerne noch mal einen längeren Törn machen.

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Page by Bobby Schenk
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