Die Circumnavigators - Who is Who im Weltumsegeln(19)


NIN

Schiffsname: NIN

 

Vorname:   Alene(67) und Michal (45)

Berufe: Installateur und Seglerin

Nationalität: Deutscher - Amerikanerin und Schweizer

Schiffstyp und Größe:

Typ Colin Archer, 13 m, 4 m, 1.80, Eigenbau 1995

Route der Weltumsegelung (1995 - 2005):
Singapur - Bangkok - Singapur - Malacca Str. - Phuket - Sri Lanka - Andamanen - Rotes Meer - Port Sudan - Israel - Zypern - Türkei - Mittelmeer - Holland - Holländische Kanäle - Amsterdam - Utrecht _ Französische Kanäle - Paris - England - Biscaya - Madeira - Kanaren - Südamerika - Trinidad - Norfolk - Florida - Kuba - Mexico - Guatemala - Honduras - San Blas - Panama - Französisch Polynesien - Niue - Fiji - Neuseeland - Vanuatu - Port Moresby - Kupang - Kleine Sunda Inseln - Borneo - Malaysia 

Zehn Fragen an den Weltumsegler

1) Warst Du a) mit dem Schiff zufrieden, b) was wäre Dein Traumschiff?
 a) ja, sehr 

b) unser Schiff ist nach wie vor unser Traumschiff

2)Jährliche Kosten für a) Lebensunterhalt, b) Schiffsunterhalt?
a) 15000 US Dollar

b) 15000 US Dollar

3) Welche Ausrüstungsgegenstände haben sich a) gut bewährt, b) welche machten Ärger?
a) Seit wir Radar an Bord haben, bin ich davon sehr begeistert ansonsten den Autopilot ST 4000
b) frühere elektrische Selbststeueranlage

4) Welche zusätzlichen Ausrüstungsgegenstände hättest Du Dir gewünscht?
Wir sind mit unserer Ausrüstung vollauf zufrieden.

5) Welche Versicherungen hattest Du a) für Dich, b) fürs Schiff?
a)
Krankenversicherung
b) keine

6) Was waren für Dich a) die besten Plätze, b) die schlechtesten Plätze?
a) die französischen Kanäle, Amsterdam, Isle de St. Petro, San Blas, Fatu Hiva, die Tauchgründe im Roten Meer

b) Jeder Platz hat Vor- und Nachteile, In Französisch Polynesien sind die Lebenshaltungskosten für Fahrtensegler zu hoch.

7) Wurden Deine Erwartungen erfüllt?
ja, vollkommen

8) Was würdest Du beim "nächsten Mal" anders machen?
Wir würden wieder genau so fahren wie bei dieser Reise 

9) schlimmste Erlebnisse?
Wir hatten sehr schweres Wetter im Sommer im Mittelmeer zwischen Kefalonia und Malta. Der Sturm dauerte 3 Tage. Mein Problem war, ich konnte nicht ablaufen, weil ich sonst in Syrien gelandet wäre. So musste ich die ganzen 3 Tage gegenan dampfen.

Ein weiterer Sturm erwischte uns im Golf von Suez so unvorhersehbar und plötzlich, dass ich das Groß nicht mehr bergen konnte, schon allein deshalb, weil ich das Ruder nicht für einen Moment aus der Hand lassen konnte. 

Ein weiteres unangenehmes Erlebnis hatte ich bereits einige Jahre vor unserer Weltreise. Mit einigen Freunden segelten wir im Golf von Bengalen und wollten die Nicobaren, eine Inselgruppe die zu Indien gehört, anlaufen. Allerdings waren die Inseln, aus politischen Gründen damals für Yachten " off limits ". Wir ankerten weit ab vom Strand und zwei unserer Crewmitglieder fuhren mit dem Dingi an Land. Ihre Begeisterung über dieses noch ursprüngliche tropische Paradies kannte keine Grenzen, sodass der Rest der Mannschaft, zu denen ich gehörte, nicht lange überzeugt werden musste und zum Landgang startete. Kaum hatten wir den Strand betreten, wurden wir sofort verhaftet und ins Gefängnis gebracht, unsere Freunde wurden auch bald nach uns eingeliefert. So verbrachten wir fünf Tage im Knast bis die deutsche Botschaft ein gutes Wort für uns eingelegt hatte. Wir konnten uns nicht beklagen, die Behandlung war korrekt und wir wurden mit Essen und Trinken versorgt. Auf unseren Wunsch wurde unsere Yacht in den dortigen Hafen geschleppt und vertäut, wir fanden sie nach unserer Entlassung unversehrt vor. 

10) Wie geht Dein Leben weiter?

Wir möchten weiterhin auf dem Schiff leben, aber in einem kleineren Revier und dort ein bisschen segeln.

 

 

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