Die Circumnavigators - Who is Who im Weltumsegeln(72)


WhiteWings

Schiffsname:
WhiteWings

Crew: Klaus (Jhg. 1948), Marlies (Jhg. 1953)

Dipl.-Oec. bzw. Dipl.-Ing.-Päd.

 Nationalität:  Deutsch

Schiffstyp und Größe:

Schiffstyp: Oyster 485; Baujahr 2003
Werft: Oyster Marine, UK
Konstrukteur: Holman & Pye
Länge: 15,25m; Breite: 4,27m; Tiefgang: 2,18m

Route der Weltumsegelung :

Von 06/2003 bis 08/2008
Neustadt i.H., England, Portugal, Gibraltar, Balearen, Sardinien, Kanarische Inseln, Karibik, Puerto Rico, Trinidad, Venezuela, ABC-Inseln, Kolumbien, San Blas Inseln, Panamakanal, Galapagos, Marquesas, Tuamotus, Tahiti, Bora Bora, Palmerston, Niue, Tonga, Fiji, Australien (Mackay, Great Barrier Reef, Torres Strait, Darwin), Indonesien (Kupang, Komodo, Bali, Kumai), Singapur, Malaysia, Thailand, Sri Lanka, Malediven, Djibouti, Ägypten, Suezkanal, Türkei, Griechenland, Tunesien, Sardinien.

Zehn Fragen an die Weltumsegler

1) Warst Du a) mit dem Schiff zufrieden, b) was wäre Dein Traumschiff?

a) Ja, wir waren sehr zufrieden. Die Qualität und das Seeverhalten unserer WhiteWings gab uns sehr viel Vertrauen. Mit dem Deckshausdesign hatten wir sehr gute Rundumsicht. 

b) Wir würden das gleiche Schiff wieder kaufen.

2) Jährliche Kosten für a) Lebensunterhalt, b) Schiffsunterhalt?

a) Etwa € 2.000,- pro Monat für das Leben an Bord inkl. der Kosten für die Landausflüge. 

b) Etwa € 25.000 pro Jahr für Versicherung, Reparaturen, Ersatzteile, Diesel, Liegeplatzgebühren, Neuanschaffungen, etc.

3) Welche Ausrüstungsgegenstände haben sich a) gut bewährt, b) welche machten Ärger?

a) Wassermacher ECHO-Tec, Segel von Dolphin Sails (UK), Lewmar Ankerwinsch, C-Map Seekarten, AB-Dingi

b) Die Kühlung des Generators machte anfangs ständig Ärger. Nach längerer Diskussion über einen Konstruktionsfehler erhielten wir einen Umbausatz. Danach funktionierte er einwandfrei. 
Das Autopilot-Display zog Wasser und der Autopilot änderte willkürlich und unberechenbar die Kurse. Dies passierte auch auf anderen Yachten.

4) Welche zusätzlichen Ausrüstungsgegenstände hättest Du Dir gewünscht?

AIS

5) Welche Versicherungen hattest Du a) für Dich, b) fürs Schiff?

a) Auslands-Krankenversicherung

b) Weltweite Vollkasko- und Haftpflichtversicherung

6) Was waren für Dich a) die besten Plätze, b) die schlechtesten Plätze?

a) San Blas Inseln, Tuamotu Atolle, Bora Bora, Australien.

b) Wir hatten keine wirklich schlechten Plätze.

7) wurden Deine Erwartungen erfüllt?

Ja, in jeder Hinsicht. Hinter uns liegt eine unglaublich schöne Zeit, es waren die erlebnisreichsten und schönsten Jahre unseres Lebens. Wir führten für mehrere Jahre ein absolut selbstbestimmtes Leben. Wir beschlossen jeden Tag selbst und absolut frei, was wir tun oder wann und wohin wir segeln würden. Das Segeln und Leben auf einer Yacht selbst ist eine Freiheit, die wir sehr entspannt genossen haben.

8) Was würdest Du beim "nächsten Mal" anders machen?

Nichts

9) Schlimmste Erlebnisse?

Der Mastbruch im vom Sturm aufgewühlten Roten Meer und die daraus folgende Motorfahrt über fast 1000 Seemeilen in die Türkei.

10) Wie geht Dein Leben weiter?

Unsere Weltumsegelung hat uns auch neue Kontakte, Chancen und Perspektiven gegeben.
Wir haben ein Buch über unsere Weltumsegelung geschrieben: „Zwischen Südsee und Mastbruch“, siehe auch http://www.klaus-schuback.de/. Marlies startete eine neue Karriere als Yogalehrerin und Klaus hat sich als Interim Manager und Sachbuchautor selbstständig gemacht. 

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Page by Bobby Schenk
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