Besucher-Meinungen(16)



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Ihre Meinung zählt!
(die Redaktion behält sich vor, Leser-E-Mails gekürzt wiederzugeben!)

Betreff: Sextant und Fernglas

Hallo Bobby,
da mein Segellehrer DDR-Regattenmeister) mir gesagt hat, daß sich alle Segler 'dutzen' erlaube ich mir gleiches bei Dir zu tun. Sehr interessiert studiere ich gerade Deine Literatur über Astro-Navigation. Leider stehe ich noch in den Kinderschuhen des Segeln habe aber große Ambitionen.
Ich habe zwei Fragen:
1. In diversen Segelzubehörgeschäften fand ich eine 'Bobby Schenk Sextanten Ist dies nun wirklich ein guter, von Dir zu empfehlender Sextant, oder wird da nur Werbung gemacht? Ich überlege mir eine Sextanten zu kaufen. Vielleicht kannst Du mir dafür mal einige Ratschläge geben.
2. In einer Antwort zu einer Frage zum Thema Ferngläser mit Peilkompaß schreibst Du, daß Du nichts aber auch garnichts von sogenannten teueren Markengläsern mit nur 7 - 8 agen geworden, aber ich hoffe sehr, daß Du bald Zeit findest mir zu antworten. Bis dahin weiterhin alles Gute. Lieben Gruß Tim

Von: Tim Oldenburg 1) Wenn ich diesen Sextanten nicht für supergut hielte, würde ich nicht Namen und Idee beisteuern 2)Wenn ich viel Geld für ein Fernglas ausgeben würde, wäre ich heute für meine Zwecke nur an Ferngläsern mit elektronischem Bildstabilisator interessiert. - B.S.

Betreff: Energie-Sparlampen

Lieber Bobby,
verzeih, aber die "Neuigkeit" über die Energiesparlampen ist doch ein alter Hut, fahre ich schon lange! Nur etwas billiger als € 77 pro Lampe! Wie?
So: für weißes Leselicht drei superhelle weiße LED`s (z.B. von Conrad für ca. € 3,50 das Stück) in Reihe mit 100 Ohm Vorwiderstand macht an 12,5 bis 13,8 V Batteriespannung so etwa 25 mA Strom. Jetzt kann meine Holde die ganze Nacht Krimi lesen ohne daß der Skipper über die verbrauchten Amperestunden mault. Am Kartentisch habe ich das Gleiche mit 3 roten und 3 gelben lichtstarken LED`s, die erheblich billiger sind als die weißen. Als Lampen verwende ich Beifahrerlampen aus dem Autozubehör mit Schwanenhals. Beim Einbau der LED`s muß man ein bißchen basteln. Ich habe die Original-Lampenfassung mit Spiegel aus der Lampe rausgeschnitten und eine runde Pappscheibe eingeklebt, durch die die LED`s gesteckt werden. Ist vertretbar, weil die Dinger ein Leben lang halten!
Also, nichts für ungut, mir sind die Sachzwänge, denen die Berichte in Deiner Homepage unterliegen schon klar! Leben müssen wir alle!!
Mast und Schotbruch
Lüder

Von: lueder.heidemann

Oh nein, nicht was Du denkst...!
Das geniale an den vorgestellten Energie-Sparlampen ist eben, dass man sie in vorhandene Fassungen einfach einschrauben kann. Mancher ist kein so geschickter Bastler wie Du, dafür muß er eben mehr blechen. Jedenfalls Danke für den Spartipp! - B.S.

Betreff: Diesel-Herd

Lieber Bobby Schenk,
vor kurzem habe ich im Internet- mehr zufällig - entdeckt, daß es Küchenherde gibt, die mit Diesel betrieben werden. Im ersten Moment runzelt man sicherlich die Stirn ("stinkender" Diesel in der Küche ?), dann aber fand ich die Vorstellung gar nicht abwegig und ein - zumindest laut "Weltumseglerliteratur" - immer wieder besprochenes Problem weniger wäre die Folge: Manche Brennstoffe sind sicherheitstechnisch problematisch (z.B. Gas), manche nicht überall zu bekommen (auch Gas) und andere umständlich in der Handhabung (Petroleum, Spiritus). Diesel ist auf jeder Yacht ohnehin vorhanden und überall zu bekommen. Warum setzen sich Diesel-Küchenherde nicht durch ? Oder ist diese Entwicklung noch zu neu, um bereits weit verbreitet zu sein ?
Vielen Dank übrigens für Ihre spannenden und informativen Internetseiten - man hat fast das Gefühl, mit Ihnen unterwegs zu sein - jedenfalls ist man "viel näher dran", als wenn man hinterher ein Buch liest (Was ich aber auch sehr gerne mache).
Viele Grüße
Herbert Rein

Von: Herbert Rein

Dieselherde gibt es seit langem. Sie haben sich aber wegen ihrer schwachen Heizleistung auf Yachten nicht durchsetzen können - B.S.

Betreff: Weltumsegeln

Sehr geehrter Herr Schenk
Ich bin 20 Jahre alt und träume seit Jahren von einer großen Segelreise. Nun hat es sich ergeben, das ich ein Boot zu Verfügung habe, das vollausgestattet ist. (ist schon einmal um die Welt gesegelt worden) Nun, in der Theorie habe ich mich mit dem Blauwassersegeln zu genüge beschäftigt das einzige über was ich nur in sehr beschränktem maße verfüge ist Segelerfahrung. Ich möchte meine reise im Sommer 2003 beginnen, das heißt ich habe noch 1,5 Jahre um mich vorzubereiten. Wahrscheinlich habe ich auch noch einen Mietsegler der allerdings auch keine Erfahrung mitbringt.
meine frage lautet:
Ist es möglich das ich mich in den nächsten 1,5 Jahren mit der Unterstützung eines erfahrenen Seglers (Weltumseglung) so darauf vorbereite das sich eine solche Tour meistern läst?
mit vielen grüßen
Seb

Von: Sebastian Pieters

Ohne weiteres, das Rezept heißt: Segeln, Segeln, Segeln...! - B.S.

Betreff: Bordapotheke




Bitte um Tips für eine Bordapotheke, bin den ganzen Sommer im

Mittelmeer, Italien/Spanien/Frankreich.





Von: norb.hartmann@t-online.de

Mein Tipp: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.....

Betreff: Kapverden mit Kindern

Hallo Herr Schenk,
Im Jahr 2003 möchte ich mit meiner Familie eine Rundreise rund Westeuropa machen. Zeit dafür haben wir ein Jahr (ab Juli 2003). Unsere grobe Planung sieht so aus: Von Berlin über Binnenkanäle ins MM, dann Korsika, Malta, Tunesien und über Balearen und Gibraltar zu den Kanaren und dort überwintern. Ab März/April soll es dann über Portugal, Engl. Kanal und Nordsee zurück nach Deutschland gehen. Eine ähnliche Reise (nur ohne Kanaren und entgegengesetzt) habe ich im Schnelldurchlauf (4 Monate) bereits 2000 absolviert.
Nun aber zu meiner Frage: Mir schwebt noch ein Abstecher zu den Kap Verden vor, allerdings habe ich da einige Bedenken wegen des Rückweges, da das dann wohl so ziemlich gegenan gehen wird. Ist das einer Familiencrew (Sohn dann 7 Jahre alt) auf einem 10m Schiff (Dehler Optima 98) zuzumuten? Mit Zwischenstopps an der Afrikanischen Küste sieht es ja wohl eher schlecht aus.
Sind die Häfen auf den Kap Verden einigermaßen sicher? Jockel Lehmanns Erfahrungen waren ja, wie man lesen konnte auch nicht die besten.
Viele Grüße aus Berlin sendet
Torsten Gräser

Von: Torsten Gräser

ich empfehle Ihnen dringend die Lektüre von Abschied von den Gaunern - B.S.

Betreff: Screenshots beim teuren Internetzugang


Hallo Herr Schenk,



ich habe Ihren Artikel über Bordkommunikation gelesen und bedanke mich

dafür herzlich. Eines ist mir jedoch aufgefallen: Sie schreiben, dass

Sie ein extra Sharewareprogramm für Screenshots benutzen. Mienes

Erachtens ist dies aber gar nicht notwendig.



Sie können einfach per Strg (Ctrl) und Druck oder mit Alt und Druck

leicht einen Screenshot in die Zwischenablage kopieren. Dies lässt sich

dann leicht in ein Stardard Office Programm wie Winword reinkopieren

und leicht zuschneiden oder bearbeiten.

Probieren Sie es aus.



Viele Grüsse aus Köln

wünscht

Ralf Ternes

Von: Ralf Ternes

Nein, wenn Sie für 4 Mark die Minute ins Internet gehen, sollten Sie in der Lage sein, jede Seite, jedes Mail, sofort zu sichern - zak...zak...zak. Mit dem Zwischenspeicher haben Sie aber nach einem einzigen Screenshot ihr "Pulver" schon verschossen! Trotzdem Danke für Ihre Anregung - B.S.

Betreff: Trick 17 - Gegen Seekrankheit mit Akkupressur

Hallo, Herr Schenk,
es geht noch einmal um Seekrankheit. Auch ich habe im letzten Jahr mit Erfolg Akupressur angewandt, jedoch nicht am Ohr, sondern an 5 anderen Punkten, Anleitung findet man in „Das große Akupressur Buch“, von Lutz Bernau.
Ich versuche die Punkte zu beschreiben.
1. Die ersten 2 Punkte sitzen unterhalb der Kniescheibe. Wenn man sitzt, fühlt man mit den Fingerspitzen unterhalb der Kniescheibe von der Mitte her nach Außen hin gehend, an beiden Knien eine Mulde. In diese Mulde wird so fest wie möglich hinein akupressiert und etwas gerieben.
2. Der nächsten zwei Punkte befinden sich an den Ellbogen. Man winkelt den Arm etwas an und fühlt an der Armfalte nach außen hin entlang und stößt auf einen vorstehenden Knochen, der zwischen der in der Mitte mit starkem kreisenden Druck akupressiert wird. Ebenso am anderen Ellbogen. 3. Die dritten Punkte befinden sich an der Innenseite der Handgelenke und zwar 2 Fingerbreit oberhalb der Stelle, wo der Puls gefühlt wird. Hier wird allerdings nur mit den Fingerkuppen der anderen Hand eine Zeit lang leicht geklopft.
Das war es schon. Bei 5 Turns im letzten Jahr bin ich als Skipper gefahren. Die Methode wurde gleich zu Anfang im Rahmen der Einweisung von meinen Crews geübt und hat allen gut geholfen und auch viel Spaß gebracht. Immer, wenn einer anfing zu akupressieren, tat er es laut kund und alle anderen haben fröhlich mitgemacht, bis auf einen, der von Anfang an behauptete „seefest“ zu sein und alles als absoluten Blödsinn abtat. Leider war er als einziger fast jeden Tag grün im Gesicht. Aber man hat ja auch seinen Stolz.
Herzliche Grüße
Uwe Goslich

Von: Uwe Goslich

Danke für den Tipp, bin überzeugt, dass es dem einen oder anderen weiterhilft! - B.S.

Betreff: Superprogramm: Airmail

Lieber Herr Schenk,
mein Name ist Ferdinand Takatsch und wir sind Segler und Funkamateure (EL2FT) und beruflich in Westafrika seit vielen Jahren tätig. Wir benutzen Airmail seit nunmehr zwei Jahren für unsere Aussenstationen im Rahmen von Entwicklungsprojekten. Für diese Stationen ist es die kostengünstigste Möglichkeit an der modernen Kommunikation teilzunehmen. Wir haben auch einen eigenen Email Server in Betrieb, dieser ist notwendig die empfangenen HF-Emails ins Internet zu stellen. Durch das Airmailsystem sind die Standorte auch untereinander vernetzt. Ich kann die Qualität der Software nur bestätigen und auch empfelen.
Mit freundlichen Grüssen und vile Segelspass
Ferdinand Takatsch

Von: Ferdinand Takatsch

Betreff: leistungsfähiges Tidenprogramm - weltweit


Sehr geehrter Herr Schenk,

bei meinen Vorbereitungen zu einem Törn in den Seychellen suchte ich

nach einem Tidenkalender der Gegend, da es dort eine nennenswerte Tide

bis zu 1,80 m gibt. Dabei fand ich im Internet das Programm WXTide32.

Es

berechnet weltweit einen Tidenkalender, der in Tabellenform oder als

Grafik angezeigt wird.

Falls Sie das Programm noch nicht haben:

http://www.GeoCities.com/svhorizon/wxtide32.html

Immer eine Raumschotsbrise wünscht

Helmut Gehring

Von: Helmut Gehring

Danke, werde es mir sofort runterladen! - B.S.

Betreff: ohne Schimmer navigieren

Moin Bobby,
gerade habe ich eines Deiner Bücher gelesen (Transatlantik in die Sonne) und mir leuchtet Deine Intention echt nicht ein. Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, finde ich es im höchsten Maße riskant, ohne einen Schimmer zu haben wie man navigieren will, so eine Reise anzutreten. Zumal Kolumbus, dem diese Fahrt gewissermaßen gewidmet war, dies sicher auch nicht gemacht hat. Warum habt Ihr nicht die Navigationsinstrumente die zu Kolumbus' Zeiten benutzt wurden nicht mit an Bord genommen. Das fände ich wesentlich nachvollziehbarer.
Ansonsten war das Buch unterhaltsam, sehr interessant und teilweise auch lehrreich. In einigen Jahren (2005/2006) möchte ich auch als Skipper den Atlantik queren. Crew hab ich schon, Erfahrung brauche ich noch, Scheine (SSS/SHSS) dito, (Charter)-yacht brauche ich auch noch.
Zu Schluss noch einen besonderen Dank für Dein Buch Astronavigation. Sogar ich hab's kapiert und das bei meinen Mathenoten (ist schon ein bischen her).
Ich gratuliere auch noch zum letzten Atlantiktörn mit Eurem Katamaran und wünsche außerdem ein frohes, neues Jahr.
Gruss
Andy 'Strandpirat' Henkel

Von: Andy Henkel

Wenn ich schulmäßig navigiert hätte, hätts´te doch das Buch gar nicht gelesen (und gekauft, hoffentlich)! Das war die Intention. Ansonsten Mast- und Schotbruch für die Atlantiküberquerung. Hast schon recht, wenn Du es so gründlich nimmst! - B.S.

Betreff: Datum fehlt


Sehr geehrter Herr Schenk,



seit einiger Zeit lese ich mit Interesse die von Ihnen uns Internet

gestellten Artikel. Was mich allerdings manchmal ein wenig verwirrt,

ist

der scheinbare Wiederspruch zwischen den einzelnen Artikeln, was

natürlich daran liegt, dass immer wiedere neuere und aktuellere

 erscheinen. Eine kleine Anregung: Ich fände es sehr hilfreich, wenn

irgendwo in den Artikel das Verfassungsdatum stehen würde!



Mit freundlichen Grüßen,

Rüdiger Amos

Von: Rüdiger Amos

Der Anregung folge ich gern - siehe revolutionäre Beleuchtung- B.S.

Betreff: 50 Argumente Kat




Möchte dem nur noch hinzufügen:

51.  Kat kann gleiten und läuft nicht aus dem Rudder (aktives Schwerwetter-Segeln)!

Mast- und Schotbruch!

Hans Schubert (seit 4 Jahren überzeugter Kat-Segler FOUNTAINE PAJOT)





Von: Hans Schubert

Betreff: einfache Formel zu "Wann sinkt das Schiff?"






Lieber Herr Schenk!

Ich hoffe, meine Frage erscheint Ihnen nicht allzu spitzfindig: Ich bin

auf der Suche nach einer Formel, mit der man berechnen kann, bei

welcher Leckgröße und Lecktiefe bzw. bei welcher Lenzpumpenleistung ein

Schiff gerettet werden kann. Anders ausgedrückt: Wieviel Zeit bleibt zur

Lecksuche, Leckabdichtung? Wie groß muß ein Leck sein, dass man sofot

einen Notruf absetzen muß? Bei welcher Leckgröße kann man das Problem bis

zum nächsten Hafen selbst dann durch Lenzeinrichtung bewältigen, wenn

man das Leck nicht findet. Im Buch "Notfälle an Bord" sind interessante

Kurven aufgeführt zur Korrelation zwischen Lecktiefe bzw Wasserdruck und

Leckgröße, eine Formel aber fehlt. Vielleicht können Sie mir einen Tip

geben, wo eine solche - ungefähre - Formel zu finden ist.

Vielen Dank im voraus u. mit freundlichen Grüßen

Dominik Eichmann

Von: Dominik Eichmann

Die Formel lautet: "Steigt das Wasser, sinkt die Yacht!" - B.S.

Betreff: 2500.- DM Telefonkosten pro Törn?

Lieber Bobby Schenk,
mit einer gewissen Genugtuung habe ich Ihren Artikel über Internet-Kommunikation von Bord gelesen. Im Sommer bin ich für die Yacht neun Wochen lang durch die Ostsee gesegelt (Königsberg, Litauen, Lettland, Estland, Finnland Schweden und zurück nach Samsø, wo wir wohnen) und hatte auf die Zusicherungen von ...s Fachleuten vertraut: "Mit dem X-Handy hast du Uebertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 42.000 bit" versicherten sie. Pustekuchen, nichts klappte. Entnervende Warteschleifen beim Service, vergebliche Hilfsversuche mit verschiedenen Telefonnumern in Dänemark, nichts klappte.
Erschwerend kam hinzu, dass ich mit Macintosh arbeite und deswegen noch nicht einmal Artikel und Bilder für die Yacht-Internetseite von Internetcafés, die es ja nun wirklich überall gibt, absenden konnte.
Von den aufgelaufen Telefonkosten von mehr als 2.500 DM erstattete ... zum Glück knapp die Hälfte. Doch zurück bleiben Frust, Zeitverbrauch, die Einsicht, dass Macintosh für diesen Bereich auf jeden Fall nicht taugt, und der erschütterte Glaube an die Auskünfte der angeblich Allwissenden Fachleute. Die sagten übrigens, nachdem sie auch gegenüber den Problemen des global nicht funktionierenden globalen Kommunikationsnetzes kapitulieren mussten, dass sie in Zukunft bei ähnlichen Problemstellungen ein Satellittentelefon empfehlen würden.
Viel Spaß in Westindien, ich hoffe, du kriegst einen ordentlichen Sonnenbrand, während wir letzte Nacht auf Samsø minus 13 Grad hatten und heute die Sonne auf ein teilweise eisbedecktes Kattegat schien.
Viele Grüße
Jürgen Helm

Von:Jürgen Helm

Danke für den lehrreichen Erfahrungsbericht! - B.S.

Betreff: Elektronik-Firlefanz


S g Hr Schenk,

ich habe einen Artikel über die Reise von den kanarischen Inseln nach

Barbados gelesen. Über 20 Jahre habe ich als nautischer Schiffsoffizier

zur See gefahren und kannte auch die astronomische Navigation bei

Überseefahrten. Ich kannte auch, daß oft die Entscheidungsträger an

Bord und an Land ziemlich engstirnig waren und technikfeindlich. Wenn man

das Radar anschaltete, wurde oft ein Affenzirkus seitens der Herren

Kapitäne veranstaltet. Ich habe auf Schiffen gefahren, die mit wackeligen

Radargeräten ausgestattet waren usw. Auf der anderen Seite herrschte

große Nervosität, wenn man z.B. den Kanal ansteuerte. Wenn man im

Dezember von Europa nach Nordamerika fuhr, konnte man tagsüber keinen

vernünftigen Schiffsort bekommen, weil sich das Azimut zwischen 160 und

200 ° bewegte. Die Höhe der Sonne stieg nicht über 15°. Das Wetter war

schlecht und wenn man mit Container fuhr, so war manchmal die Abtrift

gewaltig. Bei Container konnte man auch keinen Funkpeiler gebrauchen.

Die Vorschrift, Schiffe mit Satellitenempfänger auszurüsten, kam erst,

als griechische Tanker bei den St. Georges Bank auf Grund lief, nachdem

der Kreiselkompaß ausgefallen war und die Schiffsführung mit dem

Magnetkompaß nicht klar kam. Es ist anzunehmen, daß der Magnetkompaß

überhaupt nicht kompensiert war. Eine Erleichterung war das Navigieren

mit dem Satellitenempfänger. In vielen Gegenden war es zwar auch nicht

besonders berauschend, da manchmal so alle 6 Stunden ein Ort

ausgespuckt

wurde.

....

Als

Wunschausrüstung für eine Yacht oder Schiff würde ich wie Sie

vorschlagen:



1.) 1 oder 2 GPS-Empfänger (es reicht aus, wenn sie nur die Orte und

die

Fahrt mit Kurs über Grund anzeigen).

2.) Solarpaneel zum Aufladen von Akkus

3.) Sextanten mit nautischen Tafeln

4.) Radar und Echolot.

5.) Fernglas

6.) Peilkompaß

7.) Vernünftige Chronometer (atomuhrgesteuert)



...

Ich möchte nicht weiter philosiphieren und weiß, daß man über diese

Gedanken Bücher schreiben kann.



Mit freundlichen Grüßen



Hermann Merk



Von:Hermann Merk

Den Chronometer können wir uns heute wohl wegen der Quartzuhren und dem Zeitzeichen aus dem Radio sparen, aber ansonsten: einer Meinung! - B.S.

Betreff: Achtung bei Prepaid-Karten


Moin!

Ich will ja nicht motzen, aber auch mit (dt.) prepaid-Karten kann man

im Ausland nicht angerufen werden ohne selber mit zu zahlen. Wird man von

Deutschland aus angerufen zahlt der Anrufer nur die Gebühren innerhalb

Deutschlands. Alle Gebühren die für Auslandsverbindungen fällig werden

zahlt auch bei einer Prepaid-Karte der Angerufene.



Mit freundlichen Grüßen,

Markus Pelz

Von:Markus Pelz

Danke für den Hinweis. Das scheint verschieden zu sein. In Gibraltar bin ich zahlreiche Male angerufen worden, obwohl mein Guthaben definitiv bei Null war - B.S.

Betreff: nettes Landei




Lieber Bobby Schenk

Ich bin ein Landei, Hobbybergsteiger und befasse mich nur zum Vergnügen

mit Astro, Navigation und deren Geschichte. Ihre Homepage ist ein Hit,

ein wahres Vergnügen. Ihre Antworten an die Jugendlichen sind echte

Lebenshilfe.



Alles Gute fürs 2002



W. Bächtold

Von:Walter Baechtold

Betreff: Finanzierung gesucht

Sehr geehrter Herr Schenk,
ich hätte gerne Informationen über Finazierungen zur Fertigstellung meines Schiffes. Es handelt sich um einen Umbau vom Fischkutter zum Segelschiff.
Schiffbeschreibung:
Stahlschiff 27.5m über deck 7m breit 3m tief (Topsegelschoner) aussen kompl. restauriert neuer Motor , Generatoren usw.
Es fehlt der Innenausbau kompl. und die Segel mit stehendem und laufendem Gut. Masten, Bäume und Spieren sowie Rahren sind neu gebaut worden bzw. fast fertig. Ich könnte Ihnen aber auch eine CD mit einem Auszug von der Bilddukumentation senden.
Wertgutachten zur Zeit 480000,-DM benötige ca 200000,-DM zur Fertigstellung.Diese Summe beinhaltet alle Kosten auch die für Vorlaufzeiten sowie Werbekosten. Werde dann mit dem Schiff Chartertouren fahren in der Türhei und in der Winterzeit auf den Kanaren. Habe auch schon Agenten für Gruppencharter/Kojencharter. Es gestaltet sich hier im Ruhrgebiet sehr schwierig eine Finanzierung zubekommen, haben Sie eventuell Erfahrungen oder Kontakte mit denen ich eine solche Finanzierung bekäme.Ich bin alleiniger Eigner und das Schiff ist nicht beliehen. Sollten Sie mehr Informationen brauchen werde ich Ihnen diese natürlich sofort senden.Ich bin zur Zeit erreichbar über GEOlogikJG@t-online.de
Ich danke Ihnen schon mal und verbleibe mit freundlichen Grüssen H. - J. Willer

Von:H. - J. Willer

Finanzierungen sind nicht nur im Ruhrgebiet schwierig, ich bin selber immer auf Geldsuche -vergeblich!

Betreff: 30 Prozent Rabatt auf Bobby-Schenk-Sextanten


Hallo Bobby!

STIMMT ES BEIM KAUF VON ASTRO-CLASSIC,EIN PREISSNACHLASS VON 30% AUF DEINEN SEXTANTEN?

BITTE UM MAIL-ADRESSE ZUM BESTELLEN.

(BITTE UM PREISANGABE VON ASTRO-CLASSIC UND SEXTANTEN)



FROHE WEHNACHTEN UND EIN GUTES NEUES JAHR!

WÜNSCHT

HELMUTH



Von:HELMUTH FALLER

Das Programm ASTRO-CLASSIC beinhaltet einen Gutschein für einen Preisnachlaß von 30 Prozent beim Kauf eines Bobby-Schenk-Sextanten. Das Programm ASTRO-CLASSIC kostet 98.- DM und kann beim Verlag Delius Klasing telefonisch bestellt werden unter der Telefonnummer 0049 521559292.

Betreff: Daten-Kommunikation von der THALASSA

Hallo Bobby!
Ich verfolge die Ihre Reise im Internet seit Anbeginn und bin immer wieder begeistert! Auch wir träumen von solch einer Reise in 2-3 Jahren und konnten durch Deine Berichte schon viel lernen. So hat mich Ihre Erfahrung einerseits in der Bevorzugung eines Katamarans (wir haben uns den Privilege 465 erst vor 2 Wochen in Paris angesehen), andererseits hast Du mich auch vom Sinn eines ersten Jahres im Mittelmeer überzeugt. Es macht wohl wirklich Sinn, das Boot und seine Kinderkrankheiten zuerst im heimatnahen Revier kennen zu lernen.
Da ich aus der IT-Branche komme interessieren mich die Berichte zum Thema Internet von Bord immer besonders, auch der o.g. Bericht. Eines vermisse ich hier jedoch: Mich würde es interessieren wie hoch die konkreten Kosten im Monat sind. Dabei kann man sicherlich sehr gut von deinem Beispiel ausgehen, da die Pflege einer Website und die, wohl doch recht umfangreiche Kommunikation wohl den Vorstellungen vieler Segler entsprechen. Kannst Du die monatlichen Kosten aus Deinen Erfahrungen des letzten Jahres beziffern?
Alles gute für die weitere Reise, viel Spass in der Karibik und weiter tolle Stories.
Thomas Dorn

Von:Thomas Dorn

Na ja, ich komme auf über 300.-DM/Monat; rein privat reicht wohl die Hälfte! - B.S.

Betreff: Prepaid-Karten




Hallo Herr Schenk,

auch ich bin schnell hinter die Vorteile von Prepaid-Karten gekommen.

Leider kann man in den meisten Fällen nur telefonieren. Datentranfer,

also Internetzugang, ist z.B. bei Vodafon (Libertel) in Holland nicht

möglich. Man muß sich über D2 in den NL-Provider vizzavi einwählen und

entsprechend bezahlen.



Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünscht Ihnen und Ihrer Frau



Robert Lockay und Frau Erika

Von:Robert Lockay

Danke für die Info! - B.S.

Betreff: Horror-Ankerplatz










Werter Herr Schenk,



Seit diesem Sommer bin ich faszinierten Online Teilnehmer ihrer

Weltumsegelung.

Ich hatte mich schon gefragt weshalb so lange Funkstille war, nun ist

ja

klar weshalb. Ziemlich bedrückend was sie auf den Kapverden erlebt,

haben.

Blauwassersegeln bleibt offenbar ein Abenteuer, auch ohne Stum.



Weiterhin Mast und Schotbruch



Peter Camenzind

Von:Udo Hinnerkopf

Fast schon wieder vergessen...

Betreff: Trick Siebzehn

Gerade habe ich Ihre sehr intessanten und für mich sehr lehrreichen Seiten studiert.
Zum sauberen Tanken aus einem Kanister weiß ich eine weitere Möglichkeit,die ich bei einem Tankwart in Bratislava gesehen habe und schon selbst erbroben mußte. Ich verwende einen Schlauch,der auf einer Seite eine bewegliche Kugel eingeschlossen hat,die wie ein Ventil wirkt.Durch mehmaliges hin und herbewegen des Schlauches in den gefüllten Kanister hinein füllt sich der Schlauch (wie beim Ansaugen). Ich glaube der Schlauch ist eine amerikanische Idee.Ich habe ihn im einem Campiggeschäft gekauft.Er ist nicht teuer.
Viele Grüße aus Österreich !
Wolfgang Weber

Von:Camenzind Peter (Radio EXTRA BERN)

Gibt es auch auf den meisten Bootsausstellungen, kostet runde 10 Euro - prima Mitbringsel! - B.S.

Betreff: lässige Aussteigertypen

Sehr geehrter Herr Schenk,
da doch immer wieder die Frage des Ausstiegs aus unserer Gesellschaft, in diesem Forum eine Auswanderung auf See und deren Küsten, auftaucht kann ich nicht umhin, hier noch ein paar Gedanken beizusteuern.
Da es meistens kein Zurück gibt, stimme ich Ihnen zu, wenn Sie vor einem unüberlegten und übereilten Ausstieg aus unserer Gesellschaft warnen. Nur halte ich eine Verallgemeinerung der Leser, die mit diesem Gedanken spielen, unter dem Begriff "lässige Aussteigertypen" für zu allgemein. Ich glaube,daß die Menschen mit den läppischen Schwierigkeiten hier sehr wohl zurechtkommen, jedoch einige wenige nicht unbedingt mit den Mitmenschen und den Werten dieser Gesellschaft.
Man mag einen Ausstieg also als Flucht bezeichnen. Ich finde Exil ist passender. Aber gibt es denn eine Alternative, wenn man geschäftlich zwangsweise hauptsächlich mit neurotischen Menschen und kollektivem Stumpfsinn konfrontiert ist.
Nun mag man den Hang zum Ausstieg und einer autarchen Lebensweise natürlich auch als Neurose bezeichnen. Nur ist in unserer statistisch geprägten Gesellschaft, eine Massenneurose natürlich immer ein Trend und eine seltene, wie die der Aussteigertypen, als Krankheit verschrien.
........
Wie darf man sich einen Aussteiger vorstellen? Ist das ein gut situierter Mensch, dem es in der Zivilisation gefällt und der nicht frustriert ist? Warum sollte er dann aussteigen? Dann wäre "Aussteiger" nur eine weitere von hunderten neu designter Berufsbezeichnungen.
Diese Worte nur zur Ehrenrettung aller frustrierten und nicht frustrierten Idealisten.
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich möchte weder Ihnen noch sonstjemand die Freude an der jeweils persönlichen Form des Ausstiegs nehmen. Im Gegenteil, ich ziehe den Hut, vor dem was Sie aus Ihrem Leben gemacht haben. Ich habe Ihr Buch "Astronavigation ohne Formeln" mit Hochachtung verschlungen.
Viele Grüße und allzeit gute Fahrt
Frank Kopetzky

Von:Kopetzky@t-online.de

Betreff: eigener Stil

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem unmittelbar bevorstehendem Landfall in Trinidad.
Dank "TraceCare" verfolge ich Ihre Route fast täglich, entnehme Ihre Berichte dem "Netz" und fülle ausgedruckt, damit inzwischen ganze Ordner. Ich finde es mehr als bereichernd, wie stark Sie sich jeweils den modernsten Techniken annehmen, damit sich kritisch auch öffentlich auseinandersetzen und uns darüber in dem Ihnen "eigenem Stiel" berichten.
Vergessen Sie bitte nicht uns auf dem Laufendem zu halten: Wie ist es denn mit der hoffentlich nach Mindelo gelieferten Lichtmaschinenhalterung ausgegangen, wie sieht es mit Ihrem Unterbodenbewuchs aus, wie zufrieden sind Sie bis jetzt mit der Verarbeitungsqualität Ihrer Privileg (Verwindungssteiffigkeit) ...
Und ganz zum Schluss, was ist denn um alles in der Welt ein Sirloin (von Claude) ?
Gruss aus den Bergen ...
M. Niekau

Von:Michael Niekau

Sirloin ist ein Steak. Nautische Berchte werden folgen - B.S.

Betreff: Spinnaker mit Loch




Sehr geehrter Herr Schenk,



ich habe im Sommerurlaub an der französischen Antlantikküste Surfer

beobachtet, die mit einem Drachenantrieb unterwegs waren, ähnlich wie

beim Kett-Rigg. Das Surfboard ähnelte eher einem Snowboard, die Füße

waren festgeschnallt. Man konnte damit aber nur bei achterlichem und

halbem Wind fahren. "Am Wind" war nicht möglich. Außerdem funktioniert

es nicht bei leichtem Wind, da der Drachen dann nicht steigt.

Es gibt eine Kombination aus Spinnaker und Drachen, ein "Parasail"

Spinnaker. Der Spinnaker hat im oberen Bereich ein großes Loch. Davor

befindet sich ein lenkdrachenähnliches Gebilde. Der Spinnaker steht

dadurch erheblich ruhiger. Dies wird meiner Ansicht nach aber vor allem

durch das Loch im Spinnaker erreicht.

Fallschirme haben aus dem gleichen Grund auch in der Mitte ein Loch.

Als

die ersten Fallschirme Ende des 18. Jahrhunderts benutzt wurden, hatten

sie noch kein Loch. Der Schirm pendelte stark hin und her, da die Luft

sich unter dem Schirm staute und wechselweise auf der einen Seite und

dann auf der anderen Seite entwich. Erst mit einem Loch in der Mitte

hörte die Pendelei auf.

Wenn man in die Mitte eines symmetrischen Spinnakers ein Loch

(mindesten

1m² groß) schneidet, steht der Spinnaker erheblich ruhiger und das

"Geigen" entfällt. Dadurch rollt auch das Boot weniger.



Mit freundlichen Grüßen



Helmut Gehring

Von:Helmut Gehring

Der Parasail-Spinnaker verfolgt ein ähnliches Prinzip. Demnächst gibt es hier einen Erfahrungsbericht nach einer Atlantiküberquerung - B.S.

Betreff: Jürgen Lehmann

lieber bobby schenk
ich weiss, wie Du zum einhandsegeln stehst. doch die bemerkungen und kommentare auf Deiner homepage in sachen nonstop (artikel zu jürg lehmann's strandung) finde ich nicht ganz angebracht ("jeder scheint heute nonstop um die Welt zu segeln: Querschnittsgelähmte, Erdmann sowieso, kleine Mädchen wie die Ellen McArthur und so fort"):
erstens: was vinny lauwers geleistet hat, ist ganz einfach unglaublich, eine wirklich unmenschliche leistung (seemannschaft hin oder her) - allerhöchsten respekt! zweitens: für wilfried gilt exakt dasselbe. drittens: ellen ist eine vollblutprofisportlerin, keine leichtsinnige draufgängerin. sonst hätte sie nicht geschafft, was sie geschafft hat.
dafür verzichtest du auf jegliche kritik an einem einhandsegler, der schon vor seiner abreise von weltumsegelung spricht. der für eine wende den motor braucht. der wegen einem defekten kocher umkehren muss. der kein englisch spricht ... ich mag es absolut keinem gönnen, sein schiff zu verlieren. und ich finde ganz einfach, dass doch jeder tun und lassen soll, was er oder sie für gut findet, und wie er oder sie's gut findet.
ich wünsche Euch fair winds und immer eine handbreit wasser unter den kielen.
roland mueller
(mit s/y mellangoose 1992/95 auf der barfussroute unterwegs)

Von:roland mueller

Mich haben alle beeindruckt - B.S.

Betreff: Einfach so




S.g. Herr Schenk,



einfach so mal ein DANKE für Ihre Bücher und vor allem den Infos auf

Ihrer HP i.e. haben mich diese veranlaßt nächstes Jahr die Adria zu

verlassen und in der Türkei zu segeln.

Gute Reise über den Teich!



M.F.G.

Othmar Lackner

A-2353 Guntramsdorf

Von:Othmar Lackner

Ich freu mich für Sie auf die Türkei - B.S.

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