Hallo und beste Grüße in die Südsee,
Meine Frau und ich planen in den n?chsten 3 Jahren einen Katamaran zu kaufen und darauf für 6-7 Monate in der Karibik zu leben.,
Bis zur Boot im Januar war unser Traumschiff die Lagoon 410 – nun haben wir das Modell und den Prospekt der Lagoon 420 gesehen.,
Ihre schon fast „sprichwörtliche“ Abneigung gegen Generatoren an Bord müsste ja eigentlich von einem Schiff, das mit Elektromotoren angetrieben wird nur noch gesteigert werden. Doch Spass beiseite - wie denken Sie über die Umsetzung einen Kat mit 2 wartungsarmen, vibrationslos laufenden, absolut leisen Motoren auszustatten? Die Spannungsversorgung an Bord geht dann mit dem serienmäßigen Generator in ganz andere Dimensionen, wobei natürlich der Generator wieder einen single point of failure darstellt, den man auf einem Kat mit 2 Dieselmotoren natürlich nicht hat.,
Ich bin gelernter/studierter Elektriker und habe mich sofort in die Technik des Schiffes verliebt.
Von: Franz Winfried
Wenn sich dieser Diesel-Elektro-Antrieb im Straßenverkehr (dort "Hybrid-Auto") einmal durchgesetzt haben wird, sich mindestens 10 Jahre lang bewährt hat, ich ausserdem reich genug bin, mir alle drei oder vier Jahre neue Batteriebänke zu kaufen, dann werde ich ihn sofort bei mir einbauen - B.S.
Betreff: Antrieb Katamaran Lagoon, die vierte
Sehr geehrter Herr Schenk,
lese seit Langem und mit großem Vergnügen und Interesse Ihre Seiten. Nun folgende Frage: Ich
plane die Anschaffung eines Katamarans um die 45 Fuß, erst La Mediterranee und dann sehr
langsam einmal rum, auf der "warmen" Route mit sehr viel Zeit. Was halten Sie vom
Diesel/Elektrischen Antrieb, speziell mit Energierückgewinnung, wie sie Solomon
Technologies in Verbindung mit z.B. Lagoon anbietet?
Vielen Dank und herzliche Grüße,
Rolf Versen
Von: Rolf Versen
Wenn sich dieser Diesel-Elektro-Antrieb im Straßenverkehr (dort "Hybrid-Auto") einmal durchgesetzt haben wird, sich mindestens 10 Jahre lang bewährt hat, ich ausserdem reich genug bin, mir alle drei oder vier Jahre neue Batteriebänke zu kaufen, dann werde ich ihn sofort bei mir einbauen - B.S.
Betreff: Sextant
Hallo Herr Schenk
Kompliment - Ihre Seite ist auch für ausgewiesene Landratten wie mich spannend und (meistens ;-) verständlich.
Konkret habe ich eine Frage zur Astronavigation. Ich beschäftige mich seit einiger Zeit damit, habe Ihr Buch durchgeackert und habe mir den Pappsextanten gebaut mit dem ich aber bei der Positionsberechnung anhand von Fixsternen doch an Grenzen stosse. Ich denke, ich bin bereit für einen "echtes" Gerät. Nur - welches?
Die Beratung hier in der Schweiz ist nicht optimal oder man will mir gleich einen Segelkurs verpassen. Via Internetrecherchen bin ich bereits auf Cassens & Plath sowie Freiberg gestossen aber habe noch keinen wirklich "Kauftipp" für meine Bedürfnisse (also Navigation vorwiegend nachts und an Land) gefunden (ausser vielleicht der Polaris von Cassens & Plath anhand der Produktebeschreibung).
Mutig schreibe ich nun Ihnen in der Hoffnung, dass es vielleicht einen gibt, der mich bzw. mein Hobby nicht belächelt und mir konkrete Anwendertipps geben kann.
Freue mich auf Ihre Antwort und sende Ihnen ein erdiges Schiff Ahoi!
Alexandra Kempf-Keller
Gränichen, Schweiz
Von: Alexandra Kempf-Keller
Für Ihre Zwecke tuts jeder Metallsextant. Von einem künstlichen Horizonz (Libellenhorizont) allerdings rate ich Ihnen ab, das funktioniert nach meinen Erfahrungen zu Wasser, an Land und in der Luft nicht! - B.S.
Betreff: Navigation in Polynesien II
Hallo Herr Schenk,
danke für den interessanten Beitrag zur polynesischen Navigation. Dazu
möchte ich folgende Bücher erwähnen (wahrscheinlich kennen Sie sie bereits):
Steve Thomas, The Last Navigators, International Marine, 1987 / 1997
David Lewis, We The Navigators, University of Hawaii Press, 1972/ 1994
Da wird z.T. mit grosser Detailkenntnis nahezu wissenschaftlich erklärt, wie
die Polynesier navigiert haben.
Beste Seglergrüsse,
Silvano Cometta, Schweiz
Von: Silvano Cometta
Diese Bücher liegen auf meinem Schreibtisch. "Da wird z.T. mit grosser Detailkenntnis nahezu wissenschaftlich erklärt, wie die Polynesier navigiert haben." - könnnten(!!!)
Und daraus wird ganz locker der Schluss gezogen, dass sie tatsächlich so navigiert haben. Tatsache ist aber, dass es keinerlei Fakten(!!!) gibt, die das beweisen.
Sie werden auch nicht durch ständige Wiederholungen und gegenseitiges Zitieren geschaffen. - B.S.
Betreff: Navigation in Polynesien
Lieber Herr Schenk
niemand hat sich wohl so ausführlich mit der polynesischen Navigation
und
den Schiffen der Polynesier befasst wie James Wharram. Auf seiner
Homepage
gibt es auch eine DVD zu kaufen die den traditionellen Bau einer Proa
zeigt.
Hauptdarsteller ist eben jener Navigator der das Doppelkanu von Hawai
nach
Tahiti geführt hat. Mau Piailug, so heisst er, lebt auf Satawal und
kämpft
gegen das Vergessen seines Handwerks und seine Wissens; denn das ist es
ja
letztlich, Wissen!
...
fair winds
René Brun
Von: René Brun
Betreff: Ankergeschirr
Hallo Bobby Schenk,
Heute habe ich keine aktuelle Frage. Vielmehr möchte ich etwas zeigen,
was für Sie und Carla möglicherweise ganz wertvoll sein könnte. - Aus den
vielen Beiträgen über Ihre Abenteuer habe ich auch Details übers
Ankergeschirr der "Thalassa" gesehen, und demnach hat sie einen
"WASI"-Bügelanker, auch mit dem Kettenverbinder "Power Ball", oder?
Auf jeden Fall ist einem guten Seglerfreund von mir was schauriges beim
Einhandsegeln passiert:
Vor Anker in stockfinsterer Nacht, alleine an Bord, in einer halbwegs
vernünftigen Ankerbucht, bei ruhigem Wetter, jedoch mit etwas Schwell
LÖST
SICH SEIN ANKER VON DER KETTE.

Im Halbschlaf merkt er Gott sei Dank dass irgendetwas nicht stimmt,
rennt
gerade noch rechtzeitig zum Bug im glauben dass der Anker schliert,
zieht
an der Kette, und hält irgendwann das lose letzte Ende der Kette in der
Hand!! Das ganze wenige Meter vor dem felsigen Ufer. Zum Glück hat es
ihm
gereicht zum Motorstart und zum Wegfahren aus der Gefahrenzone. Wie
gesagt,
ruhiges wetter, aber doch recht ausgeprägter Schwell. Das hätte also
auch
böse enden können.
Mein Bekannter ist ein erfahrener Segler, hat schon Einhandtörns nach
Schottland, Nordkap und Island mit seinem Schiff unternommen, und dabei
sehr oft und gerne geankert, weswegen er sich auch ein sehr
hochwertiges
Ankergeschirr zugelegt hatte: WASI-Niro-Bügelanker, 18 kg, 8 mm
Nirokette
70 m lang, elektrische Ankerwinsch. Mit diesem Geschirr ist er auch
immer
mehr als zufrieden gewesen. Sein Schiff ist eine 6,5 Tonnen schwere, 36
fuß
lange Sloop, Typ Kirk von der Amel-Werft, ein solides Schiff.
Sie und Carla ankern ja ebenfalls viel und gerne, wie man aus den
vielen
unterhaltsamen und kurzweiligen Berichte im Internet entnehmen kann. -
Schauen Sie sich die beigefügten Bilder an. Der Bolzen des Power Ball
Verbinders hatte sich eben gelöst, nachdem zuvor die kleine
Sicherungsschraube sich (wohl über einen längeren Zeitraum)
losgeschraubt
hatte. - Ich denke, es macht sicherlich auch für Sie viel Sinn, den
Sitz
des Bolzens und der Sicherungsschraube öfters zu überprüfen!
(Vielleicht
haben Sie es aber auch schon selber gedacht oder gemerkt?)
Würde mich sehr freuen, wenn dieser Hinweis für Sie vom Nutzen ist!
mit freundlichen Grüßen
Gunnar Borenius
Von: Gunnar Borenius
Danke für den Hinweis, ich habe sofort die kleine Sicherungsschraube überprüft - sie sitzt fest, wohl auch wegen des Loctites, mit dem ich die Sicherheitsschraube sichere! - B.S.
Betreff: Radarreflector
Lieber Herr Schenk,
wir sind mit unserem kleinen Boot oft im Golf von Triest unterwegs. Eine wunderbare Segelecke, aber auch ein riesiges Verkehrstrennungsgebiet. Mehr als einmal habe wir uns plötzlich in der Mitte der Schiffautobahn gefunden - von beiden Seiten ein großer Pott der mit erstaunlich hoher Geschwindigkeit an uns vorbei fuhr.
Unser Boot ist mit 6,5 m für eine Radaranlage zu klein, die Probleme passiver Radarreflektoren haben Sie ja beschrieben. AIS gibt zwar dem Segler eine Vielzahl von Informationen, besser gesehen wird man damit aber leider auch nicht.
Bei unseren Recherchen sind wir auf den aktiven Radarreflektor mit dem schönen Namen Sea-me gestoßen (unter www.busse-yachtshop.de). Er reagiert auf ein empfangenes Radarsignal mit einem Piepsen und er sendet ein aktives Signal zurück das auf dem Radarschirm der anderen sichbar ist.
Für unser kleines Boot scheint das eine hilfreiche Lösung zu sein, allerdings habe ich dazu keinen Testbericht gefunden. Da ich mich nicht gern in falscher Sicherheit wiegen will meine Frage an Sie: Was halten Sie von dem System und gibt es evtl. Segler die Sie kennen bei denen ein solches System funktioniert.
Einen befreundeter nautischer Offizier der auf Handelsschiffen fährt habe ich dazu befragt. Er versicherte mir das - wenn das System funktioniert - ein so auf dem Radar sichtbarer Segler ein sehr viel geringeres Risiko hätte "überfahren" zu werden.
Mit freundlichen Grüßen und danke für Ihre Hilfe
Dr. Lutz Pluta
Von: Dr. Lutz Pluta
Siehe übernächsten Leserbrief! - B.S.
Betreff: Radarreflector
Hallo Ihr Zwei!
Bei unserer Atlantiküberquerung (2000) hatten wir folgendes Erlebnis:
Irgendwo in Höhe der Schiffahrtslinie Südamerika nach Westeuropa sahen wir in der Ferne einen Frachter! Über UKW Funk sprachen wir den Frachter an und wir wurden auch gehört! Unsere Frage war, ob er uns sehen würde! Wir sollten unsere Position nennen und der Diensthabende ging wohl mit dem Fernglas nach draußen um uns zu suchen! Er sah dann auch unseren bunten Genacker!
Wir riefen ihn nochmals an und meinten, er solle uns sagen, ob er uns auf dem Radar sehen würde! Da meinte er, wir sollten ein paar Minuten warten, das Gerät müsse erst warm laufen sie würden es nur in Küstennähe bei Ansteuerungen einschalten.....
Fazit: Die Großschiffahrt nimmt das wohl nicht so ganz genau und schaltet teilweise wohl nur in Küstennähe das Radargerät ein!!!!
Viele liebe Grüße
Ingrid + Norbert von der Harlekin
https://toharlekin.wordpress.com/
Von: Harlekin
Danke für den Hinweis - B.S.
Betreff: Trinkwasser
Guten Tag,
Mit interesse verfolgen wir Ihre Reise und lesen Ihre Berichte sowie Tipps & Tricks, besten Dank für Ihre Arbeit.
Betreffend suberem Trinkwasser, wenn sie nach dem "normalen filter" noch einen Katadyn-filter http://www.katadyn.ch einhängen, haben alle Keime weg.
Der Katadyn filter ist ein Keramikfilter (0.2 mikron) der mit Silber gefüllt ist und je nach version noch eine Aktivkohle-patrone enthält. Anstelle den keramikfilter auszuwechseln, bürstet mann einfach die äussere verschmutzte schicht ab und der Filter ist wieder voll Leistungsfähig.
Auf meinem Boot filtere ich, mit einer festinstallation von Katadyn, Süsswasser vom Binnensee zu Trinkwasser. Nunmehr über 15 Jahre und hatten keinerlei Probleme damit.
Freundliche Grüsse
Stéphane Dürig
Von: Stéphane Dürig
Danke für den Hinweis - B.S.
Betreff: Radarreflector Sea Me
Hallo Herr Schenk,
Meine Komplimente mit ihrem Webpage.
Zum Thema Radarreflektor: ausserhalb die Shippinglanes und in die ruhige Gegende machen meine Frau und ich keine disziplinierten "jede 30-minuten" Rundum-Ausguck mehr. Unsere Anritsu Radar-anlage ist jetzt 10 Jahre alt and besitzt keine Auto-Sweep oder Standby-Funktion. Das grössere Risiko versuchen wir jetzt zu mässigen mit AIS-Empfänger und mit die Sea-Me.
Die Sea-Me (http://www.sea-me.co.uk/)ist nicht nur ein erwachsener Reflektor aber auch eine Warn-anlage. Nachdem einen Radar-sweep die Sea-Me erreicht wird dieses Gerät einen Alarm auslösen. Auch die AIS empfänger (Nasa-Engine) löscht einen Alarm aus.
Ist wieder ein Elektronisches Gerät das möglich ein falsches Vertrauen verursachen könnte aber wenn es mich nur einmal für ein Kollisionsrisiko warnt hat es sich für mich bewährt...
Für die Fischerboote und natürlich die Kollegen bleiben uns nur das Fernglas....
Grüsse,
Janna und Len den Besten
sy Present
Von: Janna und Len den Besten
Danke für die Tipps aus praktischer Erfahrung - B.S.
Betreff: wo ist es?
Lieber Bobby Schenk,
als regelmäßiger Leser Ihrer HP ist mir aufgefallen, dass die
Berichte über Negativerlebnisse in den Kapverden nicht mehr zu lesen
sind. Was hat es damit auf sich? Wir planen einen Stop zur
Proviantaufnahme dort.
Beste Grüße
Paul Thorer
Von: Paul Thorer
Sie finden den Beitrag unten in der Rubrik "Reise der THALASSA" mit der Überschrift "THALASSA nach Kapverden" - B.S.
Betreff: nochmals Malaysia
Sehr geehrter Herr Schenk!
Ihr Artikel aus Malaysia hat mich ungemein beeindruckt. Das einzige Problem ist der Transport der Jacht dorthin.
Haben Sie irgendjemand im Auge der so einen Transport macht?
Mein Schiff, eine Moody 44, L 13,44, B 3,7 T2,01 Gew. 13,71 BRZ Liegeplatz derzeit Tunesien EL Kantaui.
Sollten die Kosten im Rahmen sein habe ich großes Interesse dieses Revier einige Jahre zu besuchen.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Antwort!
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Zahourek
Von: Rainer Zahourek
Versuchen Sie es mal unter: http://www.yacht-transport.com/! Sie werden wohl keinen Frachter finden, der direkt dorthin fährt, wohl aber in die Nähe - B.S.
Betreff: innensteuerstand
hallo herr schenk,
mit ihrer einschätzung zum verzicht auf einen außensteuerstand haben
sie mich etwas verunsichert, zumal sie nachvollziehbar ist. dann ist eine
schiff wie die vilm116 http://www.vilm.de/content_yachten/116.php
eigentlich eine fehlkonstruktion?
fragt sich
peter pfaff
Von: peter pfaff
zumindest ist es Geschmackssache. Obwohl, für den, ders mag... - B.S.
Betreff: Interview Jörg Diesch
Hallo Herr Schenk, oder Bobby (?) unter Seglern,
Danke für das Interview mit Jörg, den ich auch noch unregelmäßig treffe und wir dann von der Zeit in Kiel (Training im FD zur Olympiavorbereitung) und auch den aktuellen Zeiten schwärmen. Interessant die "Versager" bei der Ausrüstung, kann ich aber alles nur bestätigen. War alles noch am Anfang. Habe selbst solche Dinge verkauft (Ferropilot), widme mich aber jetzt seit 20 Jahren den Faserverbundwerkstoffen (www.CTMat.de). Darum auch kurz:
Ich war immer der Meinung, die Diesch´s seien damals mit der "GARUDA" Sloop (102´konstruiert von Ron Holland) um die Welt gesegelt. Es war damals die erste große Composite Yacht von Nautor, laminiert mit Carbon/Kevlar. Neugierig geworden durch Ihr Interview schaue ich in der Firmenhistorie (SP Systems) nach und siehe, die große "GARUDA" wurde erst 1986 fertiggestellt.
Wieder etwas gelernt. Danke dafür.
Viel Spaß auf den Meeren und
smooth sailing
Manfred C. Schreiber
Von: Manfred C. Schreiber
Betreff: Blitzschlag und Ausfall der elektronischen Navigationsinstrumente
Grüß Gott Herr Schenk
Mit großem Interesse verfolge ich das Geschehen auf ihrer Homepage seit Jahren. Nun möchte ich einen kleinen Beitrag zum Thema Blitzschlag leisten. Ich war am 1.10.2005 mit meiner Sunbeam 30 von Monemvassia nordwärts zur Bucht Gerakas einhand unterwegs. Es war stark bewölkt, die Wetterberichte die ich mir am Vortag im Internet angesehen hatte, versprachen nachmittags Wetterbesserung und abflauende Winde aus Südwest bis West. ALs ich nur noch 300 m von der Einfahrt in die Bucht von Gerekas entfernt war kam eine Gewitterzelle über die angrenzenden Berge im Westen, starker Regen setzte ein und die Sicht betrug weniger als 100 m. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Genua bereits gerefft, obwohl der Wind kaum 20 Knoten erreichte...
Keine zehn Minuten später passierte es, als ich gerade zur Windex hochsah. Ein Blitz schlug in den Masttop ein und alles was dort montiert war, wurde zerbröselt und regnete auf mich herab (UKW Antenne, Windex, Geräteträger, Geber der Windmessinstrumente und der Röhrenradarreflektor). Auch alle Navigationslichter waren explodiert. Der Warnton des Motors fing an zu piepsen und ich öffnete das Schott, um den Hauptschalter aus-zuschalten. Gott sei Dank stand der Mast noch. Weitere zehn Minuten später war der ganze Spuk vorbei, der Regen hörte auf und eine halbe Stunde später kam bereits wieder die Sonne hervor.
Bei der Bestandsaufnahme stellte ich dann das Schadensausmaß fest. Die Schalttafel in der Navigationsecke war heraus gefetzt worden, sie hing nur noch an einigen Drähten. Die Stromverteilertafeln waren durchgebrannt. Gps, Pinnenpilot, UKW-Radio, UKW-Funkgerät, Solarcontroler, Solaranzeige, Inverter, Kabinenbeleuchtung, alles kaputt. Im Waschraum war das dort verlegte UKW Kabel abgerissen, Brandspuren rund um die Decksdurchführung, die Innenschale hatte einen ca 50 cm langen Riss, der Beleuchtungskörper verbogen und halb aus der Decke gerissen. An Deck waren alle Anzeigen kaputt, eine regelrecht explodiert, die Solarpanele kaputt, das Vorstag hing locker durch und die Aluschiene in der die Genua geführt wird, war bei jedem Stoß regelrecht auseiander-geplatzt. Der Blitz hatte sich am Masttop geteilt und war über das Vor- und Achterstag, sowie die Steuerbordwant ins Wasser abgeleitet worden. Man konnte an zwei Stellen an der Steuerbordseite sehen, wo der Blitz die Bordwand nach Außen durchdrungen hatte. Achtern war er vom Stag ins Ruder und von dort ins Wasser gelangt...
Die Segelsaison war für mich damit gelaufen...
Nun aber zum Positiven. Elektrogeräte die mehr als eineinhalb Meter von den Blitzbahnen entfernt waren, funktionierten noch. Mein Laptop, die Videokamera und die digitale Fotokamera waren in Ordnung, da unter der Backbordkoje gelagert.
Mein Schluß daraus, Backupsysteme sollten nicht in unmittelbarer Umgebung des Naviplatzes, wo sich elektrische Leitungen massieren, sondern möglichst weit entfernt von Metallbahnen wie Leitungen und Stagen gelagert werden....
Von: Peter Fehringer
Betreff: Bootsbaustoff
Guten Tag Herr Schenk und Familie
Unnötig des langen und breiten mitzuteilen, dass Sie ein grosses
Vorbild sind.
Als begeisterter Regattasegler auf einer Trias, habe ich vor 6 Jahren
den Hochseeschein gemacht und mache nun jährlich mit meiner Partnerin
zusammen Törns im Mittelmeer und vorwiegend in der Aegäis. Ein einfaches Revier
um Erfahrungen zu zweit zu sammeln. Begonnen haben wir mit 36
Fuss-Schiffen und sind nun bei 42 Fuss angelangt.
Nun machen wir uns langsam Gedanken über die Anschaffung eines eigenen
Schiffes. Jährliche Messebesuche in Düsseldorf, einige Hersteller
kennen uns bereits gut, haben aber letztlich die Frage nach dem besten
Rumpfmaterial nicht geklärt.
Persönlich bin ich der Auffassung, dass ein Alluminium-Boot
wahrscheinlich in jeder Beziehung bestgeeignet ist. Abschliessend und sachlich neutral
kann und will diese Frage niemand so genau beantworten. Nachteil die
Elektrolyse.
Kohlefaser-Rümpfe sind derzeit nicht zu haben oder nicht im Bereich
unserer Finanzen.
Was ist Ihre Meinung dazu? Für eine Kürzestantwort bin ich Ihnen schon
sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüssen
Reto Müller
Von: Reto Müller
Meine "Kürzestantwort": Bootsbaustoff, Einsatzart des Yacht und Skipper müssen zusammenpassen! Beispiele: Stahlyacht zum Regattasegeln (Gewicht!), Holzschiff für älteres Skipperpaar (Arbeitsaufwand), Kunststoffyacht für Polargebiete, 14-Meter-Alu-YAcht für sorglosen Skipper ohne technisches Verständnis sind schlechte Kombinationen - B.S.
Betreff: Kurzwellen-Antennenanlagen
Hallo Herr Schenk, vor ein paar Monaten habe ich mit Hilfe eines Fernkurses, den der DARC veranstaltet hat, mein Amateurfunkzeugnis Klasse A (DB8HS) gemacht (hätte ich gewußt, was da lerntechnisch auf mich zukommt, hätte ich es mir wohl noch mal überlegt). Die diversen Beiträge auf Ihrer Homepage habe ich mit großem Interesse verfolgt. Gerade über Antennenformen und Erdungsmöglichkeiten auf Booten gibt es ja unzählige Meinungen. Mich würde interessieren, wie Sie speziell auf Ihrem Kat die Antenne geerdet haben.
Viele Grüße aus der Kälte
Holger Schmidt
Von: Holger Schmidt
Nach wie vor schwör ich auf das Ei des Komlumbus "isolierte Achterstag geerdet am Schifsminus". Wegen der Static des Riggs war dies bei meinem Kat nicht möglich, sodass die Werft "Peitsche mit Erdschwamm" einbaute. Bin zufrieden damit! - B.S.
Betreff: Buch "Fahrtensegeln"
Hallo Carla und Bobby!
Ich möchte euch zum neuern Buch gratulieren!
Es ist äußertst informativ und viele aufgestaute Fragen beantworten sich!
Besonders wenn man mit dem Gedanken spielt, selbst in 4 Jahren auf große Fahrt zu gehen!
Schuster Johannes
Ex „Ovilava“ - Eigner
Von: Schuster Johannes
Ich wünsch Dir alles gute für Deine Zukunft auf dem Wasser! - B.S.
Betreff: Zeitaufwand
Hallo bobby,
Auch ich möchte meine Tribut zollen und dir meine Glückwünsche als
erstes einmal für Deine seglerische Leistungng und Deine Internetseite
übersenden. Auch ich habe von Deinem Wissen (SSS bis Astronavigation SHS profitiert)...
Nun meine Frage (mit engl.Humor):
Ich finde es toll deine unendlichen Antworten auf diese unendlichen
Fragen zu lesen.
Wo und wie schaffst Du es ohne als Richter vielleicht mit beigelegten
Akten bei Deinem Segeln welteit diese Antworten zu erhalten und besonders
diese in diesem ausführlichen Ausführungen zu beantworten? Dazu müsstest
normaler Weise eine mehrjährigen Dauerliegeplatz im Hafen Deiner Wahl
anmieten?
Mit großem Respekt an Dich ausgesprochene Seglergrüsse
Bobby Lang
Von: Bobby Lang
Da ich nicht mehr berufstätig bin, ist das kein so großes Kunststück. Und Internet gibt es überall auf der Welt, sodass es ziemlich gleichgültig ist, wo auf der Welt man gerade rumsegelt - B.S.
Betreff: Tricksiebzehn: Trommelsextant C-Plath
Guten Tag Herr Schenk!
1. Was war eher bei einem Trommelsextanten da, Vollsichtspiegel oder halbverspiegelt ?.
2. Was ist besser?
3. Ist es nicht so, dass bei unklarem Wetter – also grau in grau – ein halbverspiegelter und dann noch zusätzlich mit einem orange farbenen Glas eine bessere Orientierung (Rechnung) zulässt?
Für Ihre Antwort danke ich im voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Marx
Von: Hans Marx
Antwort siehe hier!
Betreff: Wunschlisten-Nr.1 Malaysien
Lieber Bobby und liebe Carla,
ich habe gerade mal wieder mit viel Genuss auf Deiner Homepage
nachgelesen, was ihr in den letzten Monaten erlebt hat und wo ihr gerade steckt.
....
Ich kann Deine begeisterten Ausführungen über Malaysia im allgemeinen
und Langkawi im besonderen nur teilen. Es ist eine herrliche Gegend mit
extrem freundlichen Leuten und fast unglaublich günstigen Preisen...
Doch ein anderes Erlebnis hat es uns besonders angetan: der Anblick und der Schrei von Dutzenden von Seeadlern, den Wappentieren von Langkawi. Auf einer Mangrovenfahrt im Nordosten der Insel lockt sie der Bootsführer zunächst mit dem Außenborder an und wirft dann Hühnerteile ins Wasser. Die Adler kommen wirklich in Scharen an und fischen vor den Augen der Bootsgäste diese Teile heraus. Ein
großartiges Schauspiel.
Ebenfalls ein Erlebnis war das Essen im "Wonderland" in Kua. Ein Lokal
für Einheimische, das uns empfohlen wurde. Äußerlich nur eine unscheinbare
Essbaracke neben vielen anderen, doch es war einfach köstlich! Für 8
Personen haben wir große Platten von Seebrasse, Garupa, Krabben,
Kalamarais, Chicken, und Riesenprawns vom Feinsten gegessen, Kokosnüsse, Bier und
Kaffee getrunken - für insgesamt gerade mal 40 Euro!
Tauchen auf Pulau Payar war ebenfalls recht spannend. Dass man dort
mitten unter Schwarzspitzenhaien schnorcheln kann hat natürlich auch die
Kinder restlos begeistert.
Also auch Landtouristen kommen dort voll auf ihre Kosten. Wenn ich denn
ein eigenes Schiff hätte - ich würde Deiner Empfehlung folgen und diesen
Standort ganz obenan auf die Wunschliste stellen!
Euch weiterhin eine gute Reise und eine gute Zeit. Immer die Handbreit
Wasser unter dem Kiel, und keine Piraten!
Herzliche Grüße
Thomas Lacker aus Stuttgart
Betreff: Tricksiebzehn - Rattenfalle
Hi Bobby,
Herkoemmliche Rattenfallen sind sehr gut, wenn man eine Pecan Nut (aehnlich wie Walnuss) als Koeder mit einem Tropfen Superglue auf dem Ausloeser festmacht. Anscheinend koennen Ratten diesen Nuessen nicht widerstehen, und versuchen, die festgeklebte Nuss wegzutragen. Das ist genug Bewegung, um die Falle auszuloesen.
Cheers
Mike
Von: Mike Seidel
Danke für den Tipp, bei mir hat nämlich das Viech den Käse so vorsichtig weggefressen, dass die Falle nicht ausgelöst hat - B.S.
Betreff: Und nochmals Malaysien!
Hallo, lieber Bobby,
sicherlich erinnerst Du Dich noch an die DADDELDU, die seinerzeit mit der THALASSA gemeinsam vor Contadora geankert hat und daran, dass Du gemeinsam mit meinem Mann Gerd bei Günther die Fussballweltmeisterschaft geschaut hast?! Momentan liegen wir im Yachtclub von Langkawi. Das hat den Vorteil, daß wir unbegrenzt Zugang zum Internet haben und wir machen reichlich davon Gebrauch. Ich habe mir immer wieder Deine Seite angeschaut und bin beeindruckt von der Fülle der Informationen, die Du der Seglerwelt zur Verfügung stellst und wie oft ich unerwartet auf Deine Seite stosse. Beispiel: google-suche: Kakerlaken auf Yachten - und schon bin ich wieder in Deiner Seite. Sehr guter und witziger Bericht.
Dein Bericht über Malaysia deckt sich mit unseren Eindrücken und wir haben uns entschieden, noch ein Jährchen in diesem herrlichen Revier zu verbringen. Wäre nett, wenn wir Dich irgendwann mal wiedersehen könnten.
Viele Grüße von mir und Gerd natürlich auch an Carla.
Eva Zimmermann
Von: Eva Zimmermann
Betreff: Rettung vor Ratten - Trick siebzehn
Sehr geehrter Herr Schenk!
Wir hatten auch das "Glück" dass sich eine Ratte auf unser Schiff verirrte.
Auf Empfehlung versuchten wir es gleich mit der in Ihrer "Trick17-Rubrik" vorgestellten Klebefalle. Leider ging der Versuch vollkommen schief. Die Ratte stieg offensichtlich in die Falle, konnte sich aber -wie auch immer- befreien und verteilte den an ihr haftenden Klebstoff wunderbar im ganzen Schiff. Ein zweites Mal stieg das Tier nicht mehr in die Klebefalle. Erst als wir wieder auf die "althergebrachte" Klappfalle zurückgriffen (mehrere Fallen im Schiff verteilt), gelang es uns die Ratte zu erlegen.
Leider ist der vorgestellte Tipp somit auch nicht der Stein der Weisen und zu 100Prozent erfolgreich. Aber was ist schon 100prozentig...
smooth sailing!
Christina Markgraf
Von: Christina Markgraf
Sags ja, Ratten halten sich an keine Regeln, sie tun, was sie wollen! - B.S.
Betreff: Ersatzteilsuche
Hallo Bobby,
zum Thema Ersatzteilsuche an Bord. Ich praktiziere das
genau wie von dir beschrieben, allerdings in Exel, nicht in
Word. Die Suchfunktionen sind ebenso vorhanden, vielleicht sogar besser. Wenn du beispielsweise 5 Artikel mit gleichem Namen suchst, z.B. Farben1, -2,-3,-4,-5 kannst du den Begriff "weitersuchen" verwenden, wenn der erste gefundene Gegenstand nicht der sein sollte, den du suchst. Weiterhin habe ich die groben Bereiche des Schiffs farbig hinter die Tabellen gelegt. Alle Stauräume im Achterschiff hellblau, Vorschiff gelb, Mitte neutral. Auch das hilft bei der schnellen Orientierung.
Den Vorschlag eines übereifrigen Mitseglers darüber hinaus
noch nach Bachbord/rot und Steuerbord/grün zu unterscheiden habe ich allerdings belächelt und nicht realisiert. Aber wer weiß, mach einer sieht das vielleicht anders.
Gute Reise weiterhin,
Manfred Büttner
SY "LadyBlue", Lübeck
Von: Manfred Büttner
Betreff: Sie sprechen mir aus dem Herzen...
Hallo Familie Schenk,
mit großem Interesse stöber ich immer wieder gerne auf Ihrer Page und verfolge Ihre Reise.
Gerade habe ich den letzten Beitrag, die Antwort auf die Kosten gelesen. Sie sprechen mir aus dem Herzen.
Unsere Reise war zwar keine Weltumseglung da wir uns das mit unserer damals 8 Monate alten Tochter nicht zutrauten, aber wir haben es dennoch 1 1/2 Jahre auf unserer Najade 900 im Mittelmeer ausgehalten. Meine Frau war damals 24 und ich 26 und jeder hat gesagt "Ihr spinnt"!
Wir beide haben 2 Jahre zuvor 5 Monate (Januar bis Mai) mit einem 6,2m Boot, das uns 3000 Mark gekostet hat, den schönsten Frühling in Griechenland und der Türkey erlebt. Danach haben wir gearbeitet was das Zeug hält und haben uns eine 30 Jahre alte Najade 900 gekauft. Wir hatten nicht viel, aber wir hatten den Wunsch und den Mut den Schritt zu wagen.
Was ich damit sagen will ist, dass es natürlich einen gewissen Geldrahmen braucht um so ein Projekt durchzuführen, aber den Mut den Schritt zu tun, kann sich niemand kaufen, egal wieviel Geld geplant ist. Die meisten haben Angst, was danach kommt. Ich bin der Meinung wer das Zeug hat, den Schritt zu tun, alles hinter sich zu lassen, der hat auch das Zeug wieder von null anzufangen.
Ich weiß nicht, ob das alles sehr wirr klingt aber ich denke Sie wissen was ich meine.
Heute sind meine Kinder 9 und 12 und wir haben uns was aufgebaut. Für meine Frau und mich waren die Reisen wie ein Band das uns noch mehr verbunden hat. Ohne die Erfahrung aus diesen Reisen hätten wir heute nicht das Selbstbewusstsein, was wir heute haben.
Dass wir im Alter, wenn es die Gesundheit zuläßt, wieder los wollen, steht ausser Frage. Wie und wohin, dass ist offen. Wir haben nicht mehr den Drang nach der "Weltumseglung", aber ein Schiff sollte es schon sein.
Ich wünsche Ihnen weiterhin eine gute Reise und kehren Sie gesund zurück. Wo immer das auch sein mag.
Mit freundlichen Grüssen
Dirk Solka
Von: Dirk Solka
Betreff: Segelrevier Brasilien
Sehr geehrter H.Schenk,
mit grosser Begeisterung lese ich alle Artikel Ihrer hochinteressanten Homepage zumal wir, meine Frau und ich, auch begeisterte Segler sind. Wir sind beide aus Brasilien und kennen einige wunderschoene Gegenden die der Karibik mindestens gleichwertig sind. Sicherlich ist das Wetter nicht so bestaendig wie in der Karibik, aber dafuer sind die Menschen um so freundlicher und herzlicher (leider haben wir in der Karibik keine sehr gute Erfahrung mit den Menschen gemacht). Wir fragen uns warum es vergleichbar mit anderen gegenden, so wenig Segler nach der mittleren brasilianischen Kueste zieht. Ist es den meisten zu weit von der sog. Barfussroute? Oder sind es die leider etwas schaerferen Einreisebestimmungen die den langen Schlag vermiesen? In ca. zwei Jahren, wenn ich in den Ruhestand gehe, planen wir mit unserer Dynamique 47 namens UBATUBA UNO den fuer uns grossen Schlag von Spanien, wo wir z.Zt.leben, in die Heimat, und ich frage mich sehr oft warum so wenig oder besser gesagt garnichts ueber die Segelreviere dieser riesigen 8.500 Km langen Kueste mit riesigen Buchten, unzaehlige Inselgruppen sowie faszinierenden Flussmuendungen berichtet wird.
Mit freundlichen Gruessen
Otto Wagner
Von: Otto Wagner
Drei Gründe sind dafür im wesenlichen verantwortlich: a) der umständliche Umgang mit den Behörden - b) etwas abseits von den "normalen" Transatlantikrouten - c) Berichte über Gewalttaten gegen Yachtsleute (Peter Blake!) - B.S.
Betreff: Waffen an Bord - Waffenbesitzkarte
Hallo Bobby,
ist schon eine Weile her, dass wir über das Thema Waffensachkunde und
WBK auf der Boot in Düsseldorf gesprochen haben, und Du uns ermutigt hast,
nach dem ersten "Nein" unseres zuständigen Amtes nicht gleich aufzugeben.
Und wir waren erfolgreich!
...verfasste ich im Februar 2005 ein weiteres Schreiben an das Kreisamt, welches sowohl Zahlen und Fakten (Überfälle auf Yachten in den letzten Jahren in div. Gewässern) enthielt,...
Ende April 2005 erhielt ich daraufhin einen Anruf der Sachbearbeiterin, dass sie sich nun doch entschlossen hat, eine befristete WBK für die Zeit auf See zu genehmigen, sobald ich eine Waffensachkunde nachweisen kann.
Dies war natürlich eine äußerst erfreuliche Nachricht für uns.
...
Seit letzter Woche habe ich 2 Lehrgänge für die Waffensachkunde sowie
ein Schiesstraining hinter mir und muß lediglich noch die Prüfung
ablegen. Möglich war dies beim BDMP, Bund der Militär- und Polizeischützen
e.V. in Hamburg (über den Hanseatic Gun Club).
Der BDMP führt dort 2-3 mal jährlich den Waffensachkundelehrgang +
Prüfung (allerdings ohne praktisches Trainig) durch, Preis für
Nicht-Mitglieder: € 90,-. Ich mußte lange recherchieren, um an diese Information zu
gelangen.
Vielen Dank noch mal für die Ermutigung!
Da unser Freund Jörg mit der Yacht-Funktechnik auf Deinem diesjährigen
Blauwasserseminar vertreten ist, werden wir uns sicherlich dort sehen.
Bis dahin viele Grüße aus Hamburg
Inka Lübcke
Betreff: Wechselrichter - Inverter
Hallo, Herr Schenk,
als Langfahrtsegler und Prof. Dr. Elektronik finde ich Ihren Text hervorragend. Einen Verbesserungsvorschlag habe ich: Anstelle der amerikanischen Bezeichnung "Inverter", die nur in wenigen deutschen Katalogen zu finden ist, sollten Sie ein solches Gerät deutsch als "Wechselrichter" bezeichnen. Für die weniger intelligenten Leser könnte man auch beide Bezeichnungen kombinieren.
Ich selbst habe aus genau den Gründen, die Sie beschreiben, einen 3,6kW-Sinus-Wechselrichter an Bord installiert und bin damit sehr zufrieden.
Herzliche Grüße von
Hans-Dieter Schymroch
Von: Hans-Dieter Schymroch
Gute Anregung, ich hab den Text dahingehend abgeändert! - B.S.
Betreff: Camping auf dem Wasser
Sehr geehrte Familie Schenk,
wir lesen Ihre Bücher und verfolgen die Tips im Internet. Nach vielen Jahren des Nachdenkens über die „richtige“ Art des Segelns haben Sie uns zur Erkenntnis gebracht, dass wir eigentlich Camping auf dem Wasser betreiben und dabei Segeltragzahl, Dakrontücher, etc nicht so wichtig sind wie Energiegewinnung für das Liegen in einsamen Buchten und die Sicherheit bzw. der Komfort. Wir bejahen inzwischen – dank vieler gesammelten Informationen – auch Ihre Meinung, dass ein Katamaran – vorzugsweise aus der Alliaura Werft – das Beste für unsere Bedürfnisse
des Campings auf dem Meer ist. Vielen Dank für die Erkenntnis, ohne die wir uns noch lange mit Monos „gequält“ hatten. Unsere Nautor ist verkauft uns wir freuen uns auf die Privilege.
Grüße
Manfrefd & Heike Sackermann
Von: Sackermann Manfred
"Camping" klingt ein wenig drastisch...B.S.
Betreff: Nochmals Traumrevier Malaysien
Hallo Bobby,
Gruesse aus der Karibik. Zu deinem Beitrag "Geheimtipp: Super-Fahrtenseglerrevier" wirst du bestimmt Schlaege einstecken - von mir allerdings auf die Schulter. Endlich mal wieder ein umfassender Report, der Alternativen zu europaeischen und karibischen Kommerz-Revieren aufzeigt.
Einsame Inseln gibt es noch genuegend auf der Welt aber Gegenden wo man noch liebenswerte und natuerliche Menschen trifft und wo Kriminalitaet nicht zum Tagesthema gehoert werden leider immer seltener.
Herzlich
Michael
SY "LILY"
Von: Michael, SY "LILY"
Betreff: Traumrevier Nummer 1: Malaysien
Heute musste ich mich an deinen Artikel erinnern. Da wir mal wieder die aktuelle Typhoon Warnung in den Wetternachrichten im TV bzw im Internet verfolgen (https://metoc.npmoc.navy.mil/jtwc.html) und dies mit einer grossen Ehrfurcht, seit September 2003 - Super Typhoon "Maemi" - 85% der Boote in unserer Marina zerstoerte. Nevertheless Japan und Sued Korea sind ein schoenes Segelrevier mit einer offiziellen (Juni bis August) und einer inoffiziellen (Mai bis September) andauernden Typhoonsaison.
Gruesse
Franz G. Schaefer, Koje-Island / Sued Korea
P.S. Noch zu erwaehnen ist die extreme (asiatische) Kinderfreundlichkeit in Malaysien
Von: Franz G. Schaefer
Stimmt, die tiefe Kinderfreundlichkeit hab ich vergessen - B.S.
Betreff: Preventing Maintenance
Lieber Herr Schenk,
Ihr Artikel zum Thema vorbeugende Wartung fand ich sehr aufschlussreich. Ich bin vom Segelfliegen aufs Segeln umgestiegen und habe mich auch schon immer gewundert, wie vergleichsweise wenig Aufhebens beim Segeln um die Sicherheit, genauer die Materialsicherheit, gemacht wird.
Sie schreiben in Ihren Büchern zum Beispiel, Wanten müssen so und so dick sein, damit sie so und so viel aushalten. Das ist ein Anhaltspunkt, aber wer sagt mir als Segler, unter welchen Bedingungen - sprich mit welcher Qualität - das Zeugs, das die Werft verwendet, produziert wurde? Wieviel hält es wirklich aus? Wann ermüdet es und muss ausgetauscht werden?
In der privaten Luftfahrt ist das Standard. Da gibt es zu jedem Schräubchen die passenden Testreihen und das genau definierte Einsatzgebiet. Diese Vorgehensweise hat immerhin dazu geführt, dass bei Unfällen in der privaten Luftfaht das Thema Materialfehler kaum noch eine Rolle spielt.
Die Ausrüster-Industrie müsste sich schämen, wenn sie Bauteile aus Kunststoff produziert, die durch UV-Strahlung brüchig werden.
Schreiben Sie doch ein Buch über Preventing Maintenance. Wann muss ich als Eigner an meinem Schiff welches Teil vorbeugend austauschen? Was sollte ich regelmäßig checken (ich meine nicht den Ölstand)? Wie sieht so ein Teil aus kurz bevor es kaputt geht? Wenn jemand die hierzu notwendige Erfahrung hat, dann Sie. Wenn jemand die Literatur kennt, dann Sie. Und die Luftfahrt ist Ihnen ja auch nicht gerade unvertraut. Also, wenn Sie mal so ein Buch schreiben, ich kaufe es.
Vielen Dank an Frau Schenk für den Beitrag zum weltweiten günstigen Einkaufen. Sie befindet sich damit in einer jahrhundertealten Tradition. Schon vor vierhundert Jahren reisten Entdecker durch die Welt, um für die englische oder holländische ostindische Kompanie aufzuschreiben, was man wo am billigsten kaufen (und am teuersten verkaufen) kann. Habe ich gerade in einem empfehlenswerten Buch gelesen: "Muskatnuß und Musketen. Der Kampf um das Gold Ostindiens" von Giles Milton, 2001, Die wahre Geschichte um den mörderischen Kampf der europäischen Seemächte um die winzigen, aber so wertvollen Gewürzinseln.
Übrigens, noch zum Schlauch vom Klo: Ein anderer Leser hat ja bereits geschrieben, dass es sich bei der Ablagerung sehr wohl um Kalk handeln kann. Wie man an den Korallen sehen kann, die ihren Baustoff ja aus dem Meer filtern, ist selbiges schließlich voll davon. Geologen nehmen ein paar Tropfen Salzsäure, um auf Kalk zu testen: Sprudelt es, ist's Kalk.
Vielen Dank noch einmal für Ihre immer sehr interessanten Artikel.
Georg Maringer
Von: Georg Maringer
Gute Idee, aber wenn Sie wüßten, wieviel Arbeit so ein Buch macht... - B.S.
Betreff: Schreibfehler
Guten Tag Herr Schenk
ich lese gerne Ihre Berichte, auch weil ich
spüre, dass Sie Ihre Meinung haben.
Nun hat sich aber ein Fehler eingeschlichen,
die Yacht Mardi heisst in Wirklichkeit MAHDI was im arabischen
so etwa heisst "geführt". Neuerdings wird das Wort sogar
auf den Koran selbst bezogen.
Ein sehr schöner Name für eine Yacht
Mit freundlichen Grüssen
Pau
Von: Paul Bühler
Danke, schon berichtigt! - B.S.
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